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Wir helfen

Jeder Suchtverlauf hat seine eigene Geschichte. Wer helfen will, muss sich auf jede dieser Lebensgeschichten einlassen und die  Hilfesuchenden dort abholen, wo sie sich gerade befinden.
Dann kann Vertrauen entstehen, das die Voraussetzung für einen gemeinsamen Weg aus der Sucht ist.

Über 3.000 engagierte Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe im Blauen Kreuz - viele davon  mit einer eigenen Suchtgeschichte. Dieser Bereich ist eng vernetzt mit dem professionellen Zweig. In Facheinrichtungen unterstützen

Sozialarbeiter, Psychologen und Ärzte den Genesungsprozess der Suchtkranken. Auf diese Weise ist eine ganzheitliche Betreuung in allen Stadien der Krankheit gewährleistet. Das Blaue Kreuz ist die zweitgrößte Suchtkrankenhilfe - Organisation in Deutschland.

 

 

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Wir sind offen für jede Begegnung

Offenheit heißt Hilfe ohne Bedingungen. Die Betroffenen, die genug Zwänge durch ihre Krankheit erfahren, können in unseren  Selbsthilfegruppen Menschen erleben, die sie in ihrer eigenen Lebensgeschichte respektieren. Es entstehen oft feste

Beziehungen, die weit über die rein therapeutische Behandlung des Suchtproblems hinausgehen. Hier werden Freundschaften geschlossen und der Treffpunkt im Blauen Kreuz bleibt lange bestehen. Offenheit bedeutet für uns auch, den Menschen in seinen

Lebensbezügen zu sehen, seine Familie, seinen Beruf und seinen Alltag. Hilfesuchende werden in dieser Gemeinschaft oft selbst zu  Helfern. Weiterführende Angebote wie Gesprächskreise führen zum Wachsen und Reifen der Persönlichkeit.

 

 

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Suchtkrankenhilfe als christlicher Auftrag

Die christliche Suchtkrankenhilfe sieht den Menschen als Geschöpf Gottes.
Im Glauben an Jesus Christus finden die Mitarbeiter  des Blauen Kreuzes eine unersetzliche Kraftquelle für die tägliche Arbeit.

Dort, wo die therapeutischen

Möglichkeiten an ihre Grenzen stoßen, hilft die liebende Zuwendung Gottes, Sprachlosigkeit, Selbstzweifel und Perspektivlosigkeit  zu überwinden.
Wo erlebte Gotteserfahrung weitergegeben wird, können Menschen Hoffnung schöpfen.

Frei werden heißt nicht nur von der Sucht befreit zu werden, sondern wirklich frei für neue Beziehungserfahrungen und  Lebensperspektiven.

Daraus wächst neuer Lebensmut.

 

 

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Das Blaue Kreuz gibt es mehr als 1000 mal  in Deutschland

In über 1000 Vereinen und Gruppen (davon 40 allein in München) besuchen rund 22.000 Gruppenteilnehmer regelmäßig unsere  Verantstaltungen.
Unter den ca. 7000 Blaukreuz-Mitgliedern ist mit ungefähr 50% an Angehörigen und Interessierten eine große Anzahl Nichtabhängiger.

Das Blaue Kreuz unterhält eine Familienferienstätte, zahlreiche Cafés, Jugend- treffs und einen Fachverlag. Die Präventionsarbeit  hat im Blauen Kreuz einen besonderen Stellenwert; es gibt ein eigenes Jugendwerk des Blauen Kreuzes in Deutschland mit mehr als 50 Gruppen

und einem überregionalen Jugendchor. Unsere therapeutische Arbeit wird in insgesamt 24 Facheinrichtungen - von Kliniken zu  Übergangswohnheimen - und 30 Beratungsstellen geleistet. Das Blaue Kreuz ist als Fachverband dem Diakonischen Werk angeschlossen.

 

 

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