Mutti ist

Mutti ist

Mutti ist

Mutti ist

Mutti ist

Mutti ist

Mutti ist

Mutti ist

Home
Miteinander
Grundlagen
Kurz-Info
Alkotest
CO-Alk-Test
EKA-Test
Termine
Gruppen
Sitemap
Fach-Infos
Surf-Tipps

CO-ALK-TEST
 Bin ich denn auch abhängig?

Familie, Freunde, Kollegen usw., kurz: das soziale Umfeld eines “Betroffenen” ist bewußt oder unbewußt in das Netz der Abhängigkeit mitverstrickt. In diesem persönlichen Beziehungsgefüge hat alles, was der eine tut oder sein lässt, auch Auswirkungen auf das Verhalten und Denken des anderen. Oft organisiert sich so ein “Mini-Sozialsystem” rund um das Suchtmittel (wie Planeten rund um ihren Stern), ohne dass die Beteiligten sich dessen bewußt sind und ohne zu merken, dass sie dazu beitragen, alles “wie gehabt” weiterlaufen zu lassen.
Die folgende Tabelle soll am Beispiel des Alkoholismus zum Nachdenken über das Ausmass der eigenen Abhängigkeit vom Abhängigen, eben über die “Co-Abhängigkeit”, anregen.

Kurztest für Angehörige von Suchtkranken

Sind Sie "Co-Abhängig"?

Falls Ihre Browser-Sicherheitseinstellungen Javascript zulassen, klicken Sie auf das passende Antwortfeld und wählen Sie “JA” oder “Nein”. Das zahlenmässige Verhältnis von “Ja”-Antworten zu “Nein”-Antworten sollte zur Beurteilung möglicher eigener seelischen Belastungen anregen
Die Antwortfelder zum Anklicken (Dropdown-Felder auf Javascript-Basis) generiert Ihr Internet-Browser NUR FÜR SIE auf IHREM Rechner, es wird dabei nichts “abgeschickt”!

Zip-Download als (W97/2000)
.DOC-Datei 6 KB,  als (Word6/95).DOC-Datei 5 KB,  als.RTF-Datei 6 KB oder als .PDF-Datei 18  KB )

Bitte versuchen Sie alleine  und in aller Ruhe die folgenden Fragen zubeantworten; achten Sie dabei auch auf Ihre  Gefühlsreaktionen . . .

JA/
NEIN

01

Haben Sie schon häufiger zu Hause mit Ihrem Partner getrunken, damit er nicht im Lokal »versackt«?

02

Fühlen Sie sich  stark, wenn der Abhängige sich schwach  fühlt?

03

Werden Sie von der Verwandtschaft  oder Nachbarschaft gelobt, weil Sie so tapfer sind?

04

Fühlen Sie sich  zum Lügen und Decken von Unregelmäßigkeiten gezwungen, weil Sie Ihren Partner nicht  ausliefern wollen?

05

Hängen Ihre Gefühle  sehr stark von der Situation des Partners ab?

06

Kümmern Sie sich um alles, weil der Partner es nicht mehr kann?

07

Haben Sie Angst, der Abhängige könnte aggressiv werden, wenn Sie mit ihm über Alkohol (Drogen,  Medikamente, Glücksspiel etc.) sprechen?

08

Vermeiden Sie es, mit  anderen Leuten über das Trinkproblem  Ihres Partners zu sprechen?

09

Haben Sie Ihrem Partner  schon einmal mit Scheidung gedroht, weil  er so viel trinkt?

10

Ärgern Sie sich, weil Ihr Partner Ihre Ermahnungen nicht  ernst nimmt?

11

Wünschen Sie sich  manchmal den Tod des Partners?

12

Haben Sie häufiger das Gefühl, dass Sie gegen den alkoholabhängigen Partner machtlos sind?

13

Haben Sie häufiger schon Drohungen, die Sie dem Betroffenen gegenüber ausgesprochen haben, nicht wahr gemacht und vergessen?

14

Haben Sie das Gefühl,  dass der Alkohol (oder Ähnliches) eine  immer wichtigere Rolle in Ihrer Partnerschaft  spielt?

15

Übernehmen Sie zunehmend Aufgaben, die eigentlich Ihr Partner noch  ausführen könnte?

16

Nehmen die Trennungsgedanken zu oder feste Formen an?

17

Sind Sie in letzter Zeit häufiger deprimiert und verzweifelt, weil sich am Trinkverhalten des Partners  nichts ändert?

18

Sind Sie wegen psychosomatischer Beschwerden in ärztlicher Behandlung?

19

Wissen Sie manchmal nicht, woher Sie das Geld für den Haushalt  nehmen sollen?

20

Wechseln Ihre Gefühle  für den Partner häufiger zwischen tiefem Hass und großer Liebe?

21

Haben Sie das Gefühl,  dass Ihr Partner noch tiefer abrutscht, wenn Sie ihn verlassen?

22

Wissen Sie nicht mehr, wie es weitergehen soll, weil Sie so verzweifelt sind?

 Wie oft haben Sie ja sagen müssen? Natürlich besteht die Chance  zum Leugnen und Verdrängen, ähnlich wie bei dem  Alkoholismus-Selbsttest.
Sollten  Sie an einer eingehenderen Klärung  dieser Problematik interessiert sein, empfehlen  wir Ihnen den Besuch einer psychologischen  Beratungsstelle oder ein unverbindliches Beratungsgespräch mit einem Blaukreuz-Mitarbeiter  und evtl. die Teilnahme an einer unserer Gesprächsgruppen.

Selbsttest-Fragebogen  mit freundlicher Genehmigung des Kösel-Verlages aus:
Helmut Kolitzus, Die Liebe und der Suff... Schicksalsgemeinschaft Suchtfamilie
Kösel-Verlag,  München 1997
Von
Dr. Kolitzus ist zur Angehörigen-Problematik ein weiteres Buch erschienen:
Helmut Kolitzus, Ich befreie mich von deiner Sucht  - Hilfen für Angehörige von Suchtkranken
 
Kösel-Verlag,  München 2000

[Seitenanfang]