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EKA: Erwachsene Kinder von Alkoholikern
 Bin ich auch geschädigt?

Fühlen Sie sich nach kritischer Überlegung von den folgenden Feststellungen zur eigenen Persönlichkeit angesprochen? Je nach Anzahl zustimmender Beurteilungen haben Sie möglicherweise in Ihrer früheren Entwicklung Schaden an einer familiären Suchtbelastung genommen.
Vielleicht kann es gerade für Sie hilfreich sein zu erkennen, dass Sie mit speziellen seelischen Problemen nicht alleine sind und dass auf der Suche nach Verursachungsfaktoren auch mögliche suchtspezifische familiäre Einflüsse auf Ihre Persönlichkeitsentwicklung berücksichtigt werden sollten.

Wichtiger Hinweis:
Die folgenden Punkte eignen sich (auch bei überwiegender Zustimmung) nicht zur nachträglichen Diagnose eventueller Suchterkrankungen und Suchtschädigungen von Familienmitgliedern, denn sie können auch Folge anderer Entwicklungseinflüsse sein!
Sie sind auch kein Angebot zur Rechtfertigung zweckorientierter Verhaltensweisen oder zur „Absegnung“ von individuellen Defiziten.
Voraussetzung für Diagnose und positive Bewältigung zurückliegender Entwicklungsschäden ist aber die Kenntnis und Identifizierung ihrer Symptome.

Falls Ihre Browser-Sicherheitseinstellungen Javascript zulassen, klicken Sie auf das passende Antwortfeld und wählen Sie “JA” oder “Nein”. Das zahlenmässige Verhältnis von “Ja”-Antworten zu “Nein”-Antworten sollte zur Beurteilung möglicher eigener seelischen Belastungen anregen
Die Antwortfelder zum Anklicken (Dropdown-Felder auf Javascript-Basis) generiert Ihr gerade benutzter Internet-Browser NUR FÜR SIE auf IHREM Rechner, es wird dabei nichts “abgeschickt”!
Download als Zip-Dateien:
Acroread-pdf / Word 2000 / Word 6-95 / Rich-text-format

Bitte versuchen Sie alleine  und in aller Ruhe die folgenden Fragen zubeantworten; achten Sie dabei auch auf Ihre  Gefühlsreaktionen . . .

JA/
NEIN

01

Sie wissen nicht genau, was normales Verhalten ist.

02

Sie haben Schwierigkeiten, ein Vorhaben von Anfang bis Ende zu verfolgen.

03

Sie lügen, auch wenn es genauso leicht wäre, die Wahrheit zu sagen.

04

Sie urteilen über sich selbst ohne Gnade.

05

Sie haben Schwierigkeiten, Spaß zu haben.

06

Sie nehmen sich selbst sehr ernst.

07

Sie haben Schwierigkeiten mit intimen Beziehungen.

08

Sie zeigen Überreaktionen bei Veränderungen in ihrer Umgebung, über die sie keine Kontrolle haben.

09

Sie suchen ständig nach Anerkennung und Bestätigung.

10

Sie glauben meistens, dass sie anders sind als andere Menschen.

11

Sie sind entweder sehr verantwortungsbewusst oder -los.

12

Sie sind außerordentlich loyal, sogar wenn es offensichtlich ist, dass die Loyalität nicht angebracht ist.

13

Sie sind impulsiv. Diese Impulsivität führt zu Verwirrung und zu Kontrollverlust über die Umgebung.

14

Sie bevorzugen sofortige gegenüber späteren Belohnungen.

15

Sie suchen förmlich nach Spannungen und Krisen und beschweren sich gleichzeitig darüber.

16

Sie vermeiden oder verschlimmern Konflikte, setzen sich aber selten damit auseinander.

17

Sie fürchten Misserfolg, haben aber Schwierigkeiten, mit Erfolg umzugehen.

18

Sie fürchten, abgelehnt zu werden, lehnen aber auch andere ab.

19

Sie fürchten Kritik und Beurteilung, kritisieren jedoch gern andere.

20

Sie haben ein  unzureichendes Zeitmanagement und können schlecht Prioritäten so setzen, dass sie gut für sie sind.

(Symptome  01 – 20 „Erwachsene Kinder von Alkoholikern“ mit freundlicher Genehmigung des Kösel-Verlages aus:
Helmut Kolitzus, Die Liebe und der Suff... 
Kösel-Verlag, München 1997

Zum Thema Co-Abhängigkeit siehe auch:

Helmut Kolitzus, Ich befreie mich von deiner Sucht. Kösel-Verlag, München 2000
URL:
www.koesel.de )

Detaillierte Erläuterungen zur Entwicklung und Wertung der oben genannten Persönlichkeitsmerkmale auch in:
Karen Woititz, Um die Kindheit betrogen.
Kösel-Verlag, München 5.Aufl. 1995

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